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Die SÜDPACK Gruppe hat ihren eigenen operativen CO₂-Fußabdruck (Scope 1 & 2) nochmals deutlich verbessert – und arbeitet auch in Scope 3 weiter intensiv an der Umsetzung ihrer ambitionierten Ziele. Konsequentes, werteorientiertes Handeln, technische Innovationen, die Zusammenarbeit entlang der Wertschöpfungskette wie auch die Verankerung der Nachhaltigkeitsstrategie in der gesamten Organisation sind dabei wichtige Stützen des Erfolgs.

Als Hersteller von Kunststofffolien und Verpackungskonzepten für Food, Non-Food, Pharma- und Medizinprodukte sowie technische Anwendungen ist sich die SÜDPACK ihrer Verantwortung für den Klimaschutz bewusst. Mit der Verpflichtung zu der SBTi – und damit zum 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens – sowie validierten Near-Term-Targets für Scope 1, 2 und 3.1 hat sich das Familienunternehmen dabei im Rahmen seiner Nachhaltigkeitsstrategie für 2030 definierte Ziele gesetzt. Der Corporate Carbon Footprint (CCF) liefert als Kennzahl und Steuerungsinstrument belastbare Emissionsdaten, die den Stand der Zielerreichung aufzeigen und zugleich weitere Reduktionspotenziale systematisch identifizieren. 

Deutliche Fortschritte gegenüber dem Basisjahr 2021

Der aktuelle CCF bestätigt, dass SÜDPACK bei der Umsetzung seiner Klimaschutzstrategie auf einem guten Weg ist. Im Vergleich zum Basisjahr 2021 konnten die CO2e-Emissionen 2025 um insgesamt 21 % reduziert werden. Konkret wurde in Scope 1 & 2, also bei den direkten Emissionen und bei eingekaufter Energie, eine signifikante Reduktion von 73 % erreicht. Das Ziel für 2030 liegt bei 76,3 %. 

In Scope 3.1 (eingekaufte Waren und Dienstleistungen) gelang es, die Emissionen um 16 % zu verringern. Angepeilt sind für das Jahr 2030 25 %. Dieser Bereich macht rund zwei Drittel der gesamten Emissionen von SÜDPACK aus, aus diesem Grund machen sich bereits kleine Verbesserungen positiv bemerkbar. Daher ist konsequentes Handeln hier besonders wichtig. 

Im Vergleich zum Jahr 2024 ist der CCF der SÜDPACK-Gruppe leicht um 3,91 % gestiegen. Das von den SBTi-Zielen abgeleitete Jahressoll wurde aber dennoch erreicht. Ausschlaggebend für die leichte Erhöhung war u.a. eine erfreulicherweise größere Absatzmenge, die sich unmittelbar auf den produktbedingt hohen CCF in Scope 3 auswirkt – sowohl bei den eingekauften Waren als auch im End-of-Life. Ein weiterer Grund: Der in 2025 erfolgte Ausbau der Werke in Erolzheim und im französischen Coulmer. Dank der umfangreichen Investitionen hat die SÜDPACK jedoch ihre Kapazitäten für die Produktion von möglichst leichtgewichtigen und nach Design for Recycling-Richtlinien konzipierten Verpackungsmaterialien stark erweitert – ein wichtiger Baustein für Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit – und für zukünftige CCF-Reduktionen. 

Produktdesign, Kreislauffähigkeit & Materialeffizienz im Fokus

Um die Reduktionsziele trotz weiterhin geplanter Absatzsteigerungen erreichen zu können, setzt SÜDPACK vorrangig auf die Herstellung von PP- und PE-basierten Verpackungskonzepten, die bestehenden Recyclingkreisläufen zugeführt werden können. Ein zweiter Ansatz betrifft die Gewichtsreduktion der Hochleistungsmaterialien, denn ein verringerter Materialeinsatz pro m² Folie schont Ressourcen, reduziert Emissionen entlang der gesamten Logistikkette und macht sich auch am End-of-Life positiv bemerkbar. Im Verpackungsdruck überzeugt SÜDPACK zudem immer mehr Kunden von der SPQ-Technologie. Sie ermöglicht einen besonders effizienten Druckprozess und trug dazu bei, die Emissionen aus dem Lösemittelverbrauch gegenüber 2024 um rund 9,5 Prozent zu verringern.

Ob und in welchem Maße die neuen Produkte letztendlich zum aktiven Klimaschutz beitragen, hängt jedoch insbesondere davon ab, wann Kunden zum Umstieg auf alternative Verpackungskonzepte bereit sind. 

Erneuerbare Energie & Energieeffizienz

Auch im Energiemanagement setzt SÜDPACK konsequent auf Fortschritt. Seit Anfang 2025 wird nun auch am Standort Coulmer Grünstrom mit Herkunftsnachweisen bezogen; damit arbeiten alle EU-Produktionswerke mit 100 Prozent Grünstrom. Derzeit greift die Unternehmensgruppe im gesamten Handlungsfeld Energiemanagement, das neben Strom auch andere Energieträger umfasst, auf  57 % erneuerbare Energien zurück. Bis 2030 soll der Anteil daran auf 88 % steigen. Als zielführende Maßnahmen wurden die Verwendung nachhaltiger Energiequellen und die fortschreitende Elektrifizierung (z.B. grüner Strom statt Gas) definiert. 

Erfreulich ist zudem, dass der gesamte Energieverbrauch durch Effizienzmaßnahmen seit 2021 um insgesamt 19 % gesenkt werden konnte. Auch die Transportemissionen ließen sich trotz der gestiegenen Einkaufs- und Absatzmengen durch permanente Bemühungen optimieren.

Digitales Klimamanagement für mehr Transparenz

Die Implementierung einer neuen Softwarelösung unterstützt die Organisation darin, die zunehmende Komplexität der Nachhaltigkeitsthemen im internationalen Umfeld noch besser beherrschen und vor allem auch steuern zu können. Auf der Plattform werden Emissionsdaten, Zielsetzungen und Fortschritte in einem Dashboard gebündelt, so dass sich Dekarbonisierungspotenziale gezielter identifizieren, Berichtspflichten effizienter erfüllen und digitale Prozesse in der Datenerfassung und Auswertung weiter standardisieren lassen.

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