Mit SPQ® setzt SÜDPACK auf effiziente, präzise und nachhaltige Druckprozesse im industriellen Flexo‑ und Tiefdruck. Die Technologie basiert auf einem standardisierten 7C‑Farbraum (CMYK + Orange, Grün und Violett) sowie auf einem präzise gesteuerten Farbmanagement entlang einer durchgängigen Prozess‑ und Produktionskette. So werden hohe Farbtreue, Reproduzierbarkeit sowie Prozessstabilität über Auflagen, Werke und Länder hinweg sichergestellt.
Für Kunden bietet SPQ brillante Druckergebnisse, konsistente Corporate Colors, kürzere Abstimmungsphasen und eine schnellere Time‑to‑Market. Zugleich kann der standardisierte Druckprozess den Einsatz von Farben, Lösemitteln und Energie reduzieren – auch bei häufigen Motivwechseln und kleinen Losgrößen.
Die SPQ‑Technologie basiert auf einem standardisierten 7C‑Farbraum und festen Prozessparametern. Dadurch können Sonderfarben, Farbwechsel sowie der Einsatz von Farben, Lösemitteln und Energie reduziert werden. Eine nach ISO 14040/44 verifizierte Lebenszyklusanalyse zeigt für die untersuchten Druckszenarien auf 20 µm OPP und 12 µm PET im Cradle-to-Gate-Vergleich: SPQ verursacht bis zu 18 % weniger CO₂e als konventioneller Flexodruck. Die Ergebnisse beziehen sich ausschließlich auf die in der Studie definierten Materialien, Systemgrenzen und Stromszenarien.
Durch den Einsatz einer fest definierten 7C‑Farbpalette und eines standardisierten, konsistenten Farbmanagements entlang der gesamten Prozesskette ermöglicht SPQ eine deutlich höhere Effizienz im Druckprozess.
So ermöglicht die Technologie schnelle Motivwechsel, hohe Flexibilität und eine sichere Umsetzung auch bei variantenreichen Designs und kleinen Losgrößen.
Dank der hohen Farbkonsistenz und farbverbindlicher Proofs entfallen Druckanpassungen und Druckabnahmen weitgehend. Das Ergebnis sind kürzere Rüst‑ und Abstimmungszeiten, ein geringerer Materialeinsatz und eine spürbare Effizienzsteigerung entlang der gesamten Prozesskette.
Die hohe Registergenauigkeit der SPQ-Technologie unterstützt eine präzise und reproduzierbare Farbwiedergabe.
Pantone‑ und CI‑Farben werden automatisch und farbverbindlich im 7C‑Farbraum simuliert. Über 85 % aller Pantone‑Farben lassen sich so ohne Sonderfarben präzise abbilden. Das durchgängige Farbmanagement und verbindliche Proofs tragen dazu bei, die Farbkonsistenz über unterschiedliche Auflagen und Produktionsstandorte hinweg stabil zu halten.
Das effiziente Druckverfahren wurde auch extern gewürdigt: SÜDPACK wurde mit SPQ in die Initiative „100 Betriebe für Ressourceneffizienz“ des Landes Baden‑Württemberg aufgenommen. Im zugrunde liegenden Praxisbeispiel konnten bei einer Druckauflage von 20.000 m² rund 0,25 t CO₂e im Vergleich zu Standard-Flexodruck eingespart werden.
Wie sich SPQ im industriellen Einsatz bewährt, zeigt das gemeinsame Projekt von SÜDPACK und GOLDSTEIG.
Eine hochwertige und konsistente Druckqualität entsteht nicht erst an der Maschine, sondern bereits in der Vorstufe. Deshalb spielt unser PrePress‑Team im Rahmen von SPQ eine zentrale Rolle. Es begleitet Marken, Packaging‑Teams und Agenturen von Anfang an und sorgt dafür, dass Druckdaten optimal vorbereitet, farbstabil umgesetzt und ohne unnötige Schleifen produziert werden können.


SPQ im Flexodruck kombiniert einen standardisierten Farbprozess mit einem erweiterten Farbraum. Für die Herstellung der Druckplatten können wasserbasierte Systeme eingesetzt werden.
Dies führt zu einem reduzierten Verbrauch von Farb- und Lösemittel bei gleichzeitig hoher Druckqualität.
Mit dem Einsatz von SPQ im Tiefdruck können Metallic-Farben abgebildet werden. Dank des eingesetzten Farbsystems auf Polyurethan-Basis (PUR) sind die bedruckten Folien pasteurisations- und sterilisationsgeeignet. Damit können sie unter anderem auch in temperatursensiblen Anwendungen wie beim Verpacken von Tiernahrung, Medizin- und Pharmaprodukte sowie Kosmetik- und Drogerieprodukten eingesetzt werden.
Mehrfach einsetzbare Tiefdruckzylinder in Leichtbauweise können über mehrere Produktionsläufe genutzt werden. Dadurch lassen sich der Bedarf an neuen Zylindern und der damit verbundene Materialeinsatz reduzieren.
Die Erweiterung von CMYK um Orange, Grün und Violett vergrößert nicht nur den Farbraum, sondern verändert die Prozesslogik grundlegend. Statt wechselnder Pantone‑Sonderfarben wird mit einem festen, standardisierten Farbset gearbeitet. Das reduziert Variabilität bei Farbabweichungen, erhöht die Prozessstabilität und ermöglicht reproduzierbare Ergebnisse über Maschinen, Werke und Länder hinweg. Gleichzeitig sinkt der Ressourcenverbrauch durch weniger Farbwechsel, geringeren Lösemittel‑ und Energieeinsatz sowie reduzierte Makulatur. SPQ ist damit vor allem ein Effizienz‑ und Stabilitätskonzept, der erweiterte Farbraum ist der sichtbare Teil dieser Systematik.
Der industrielle Einsatz von 7C‑Druck erfordert konsequente Standardisierung und Kontrolle. Dazu gehören definierte Workflows, feste Farbparameter, qualifiziertes Farbmanagement, moderne Messtechnik sowie klare Qualitätsstandards über alle Werke hinweg. Diese Prozessdisziplin ist die Voraussetzung dafür, dass SPQ stabil, wirtschaftlich und nachhaltig funktioniert.
Ja. Durch ein durchgängiges Farbmanagement lassen sich Pantone‑ und CI‑Farben in SPQ präzise simulieren. Farbverbindliche Proofs mit exakter Pantone‑Anmutung dienen als Referenz für die Produktion. Das Ergebnis sind hohe Farbtreue, konsistente Ergebnisse über alle Auflagen und Produktionsstandorte hinweg sowie eine stabile Markendarstellung, auch bei Variantenserien oder Relaunches.
Ja. SPQ eignet sich sowohl für klare, reduzierte Layouts als auch für CI‑kritische, komplexe und farbintensive Designs. Der erweiterte Farbraum ermöglicht brillante Ergebnisse ohne Sonderfarben, insbesondere bei kräftigen Akzentfarben und anspruchsvollen Motiven.
Gerade hier spielt SPQ seine Stärken aus. Die standardisierte Farbpalette reduziert Rüstzeiten erheblich und erleichtert schnelle Motiv‑ und Variantenwechsel. Das unterstützt kurze Produktionszyklen, kleinere Losgrößen und eine hohe Reaktionsfähigkeit bei gleichbleibender Qualität.
Im Tagesgeschäft ändert sich für Marken wenig. Druckdaten werden weiterhin im gewohnten Format angeliefert; SÜDPACK übernimmt die komplette Aufbereitung. Empfohlen wird jedoch eine frühe Einbindung der SÜDPACK Prepress Experten bei neuen Layouts oder Relaunch‑Projekten. Das ermöglicht optimale Farbsimulationen, reduziert Korrekturschleifen und erhöht die Planungssicherheit. Eine Druckabnahme vor Ort ist in der Regel nicht mehr erforderlich.
In den meisten Fällen ja. Fast alle bestehenden Standard-Druckmotive lassen sich ohne Einschränkungen auf SPQ übertragen. Der standardisierte 7C Workflow eignet sich besonders für Marken mit Variantenvielfalt, CI kritischen Farben sowie unterschiedlichen Auflagenhöhen.
Für sehr spezifische Anwendungen – etwa Oberflächendruck oder Sterilisations- bzw. Mikrowellenanwendungen, bei denen spezielle Farbtypen (z. B. PU Farben) erforderlich sind – ist SPQ im Flexodruck nicht vorgesehen. In solchen Fällen ist eine individuelle Prüfung sinnvoll, um die geeignete Druck- und Farbtechnik festzulegen.
Grundsätzlich gilt: Je früher SPQ bei der Entstehung eines neuen Druckmotivs berücksichtigt wird, desto besser lassen sich optimale Ergebnisse sicherstellen.
SPQ ist grundsätzlich als standardisiertes 7C‑System ohne Sonderfarben konzipiert. Genau diese Reduktion auf ein festes Farbset bildet die Grundlage für hohe Prozessstabilität, Effizienz und reproduzierbare Ergebnisse über alle Produktionsstandorte hinweg. Gleichzeitig ist sie ein wesentlicher Hebel zur Reduzierung von Ressourcenverbrauch, Emissionen und Makulatur. Für spezielle Designanforderungen, etwa metallische Effekte, kann in Ausnahmefällen auf eine angepasste SPQ-Variante zurückgegriffen werden. Die Entscheidung hierzu sowie die konkrete Umsetzung erfolgen individuell im Rahmen der Repro‑Bewertung. Diese Lösungen sind kein Bestandteil des SPQ‑Standards und weichen bewusst von der standardisierten Prozesslogik ab. Durch zusätzliche Farben, erhöhte Komplexität und geringere Standardisierung gehen sie in der Regel mit einem höheren Ressourcen‑ und Energieeinsatz einher und sind damit weniger nachhaltig als der SPQ‑Standard. Ziel bleibt es daher, SPQ konsequent sonderfarbenfrei einzusetzen, wo immer dies technisch möglich und markenstrategisch sinnvoll ist.
SPQ reduziert systematisch den Einsatz von Farben, Lösemitteln, Energie und Makulatur. Entscheidend ist die verringerte Prozessvariabilität durch feste Farbsets und standardisierte Abläufe.
Eine nach ISO 14040/44 verifizierte Cradle-to-Gate-LCA zeigt Einsparungen von bis zu 18 % CO₂e gegenüber konventionellem Flexodruck. Damit leistet SPQ einen messbaren Beitrag zu nachhaltigerem Verpackungsdruck.
Der Wechsel auf ein neues Druckverfahren erfordert oft internes Change‑Management. SÜDPACK unterstützt seine Kunden mit transparenter Prozesskommunikation, erklärenden Unterlagen, enger Abstimmung mit Agenturen, Workshops zum Farbmanagement sowie farbverbindlichen Proofs. So gelingt der Umstieg ohne Risiko für Markenwirkung, Produktsicherheit oder CI‑konforme Farbwiedergabe.