Mit SPQ® setzt SÜDPACK Maßstäbe für effiziente, präzise und nachhaltige Druckprozesse im industriellen Flexo‑ und Tiefdruck. Die Technologie basiert auf einem standardisierten erweiterten 7C‑Farbraum (CMYK + Orange, Grün und Violett) sowie auf einem präzise gesteuerten Farbmanagement entlang einer durchgängigen, standardisierten Prozess‑ und Produktionskette. So werden höchste Farbtreue, eine hohe Reproduzierbarkeit sowie maximale Prozessstabilität über Auflagen, Werke und Länder hinweg sichergestellt.
Für Marken bedeutet SPQ: brillante Druckergebnisse, konsistente Corporate Colors, kürzere Abstimmungsphasen, eine schnellere Time‑to‑Market und ein messbarer Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit, selbst bei häufigen Motivwechseln und kleinen Losgrößen.
Die SPQ‑Technologie basiert auf einem standardisierten 7C‑Farbraum und festen Prozessparametern. Hieraus resultiert der Wegfall von Sonderfarben, eine geringere Anzahl an Farbwechseln, ein reduzierter Lösemittelverbrauch sowie ein geringerer Folienabfall. Diese Faktoren tragen maßgeblich zu einer deutlichen Reduzierung des CO₂-Fußabdrucks unserer bedruckten Folien bei. Eine zertifizierte Lebenszyklusanalyse belegt, dass mit SPQ bis zu 18 % CO₂e gegenüber konventionellem Flexodruck eingespart werden können. Damit leistet SPQ einen messbaren Beitrag zu nachhaltigem Verpackungsdruck.
Durch den Einsatz einer fest definierten 7C‑Farbpalette und eines standardisierten, konsistenten Farbmanagements entlang der gesamten Prozesskette ermöglicht SPQ eine deutlich höhere Effizienz im Druckprozess.
So ermöglicht die Technologie schnelle Motivwechsel, hohe Flexibilität und eine sichere Umsetzung auch bei variantenreichen Designs und kleinen Losgrößen.
Dank der hohen Farbkonsistenz und farbverbindlicher Proofs entfallen Druckanpassungen und Druckabnahmen weitgehend. Das Ergebnis sind kürzere Rüst‑ und Abstimmungszeiten, ein geringerer Materialeinsatz und eine spürbare Effizienzsteigerung entlang der gesamten Prozesskette.
Die hohe Registergenauigkeit der SPQ-Technologie bildet die Grundlage für einen qualitativ hochwertigen Druck mit einer hohen Farbkonsistenz und damit für eine brillante, reproduzierbare Farbwiedergabe über alle Druckprozesse hinweg.
Pantone‑ und CI‑Farben werden automatisch und farbverbindlich im 7C‑Farbraum simuliert. Über 85 % aller Pantone‑Farben lassen sich so ohne Sonderfarben präzise abbilden. Farbverbindliche Proofs mit exakter Pantone‑Simulation dienen als verbindliche Referenz vor Produktionsstart und sichern eine stabile Farbumsetzung und reproduzierbare Ergebnisse – auch über Auflagen, Werke und Länder hinweg.
Diese Effizienz wurde auch extern bestätigt: SÜDPACK wurde mit SPQ in die Initiative „100 Betriebe für Ressourceneffizienz“ des Landes Baden‑Württemberg aufgenommen. Im zugrunde liegenden Praxisbeispiel konnten bei einer Druckauflage von 20.000 m² rund 0,25 t CO₂e eingespart werden.
*Die Analyse basiert auf dem Vergleich von SPQ‑Druckprozessen und Standard‑Flexodruck auf 20 µm OPP sowie 12 µm PET und berücksichtigt sowohl den deutschen Strommix als auch Ökostromszenarien. Bewertet wurden die relevanten Prozessschritte von der Rohstoffbereitstellung bis zum fertig bedruckten Folienmaterial (Cradle‑to‑Gate).
Wie sich SPQ im industriellen Einsatz bewährt, zeigt das gemeinsame Projekt von SÜDPACK und GOLDSTEIG.
Eine hochwertige und konsistente Druckqualität entsteht nicht erst an der Maschine, sondern bereits in der Vorstufe. Deshalb spielt unser PrePress‑Team im Rahmen von SPQ eine zentrale Rolle. Es begleitet Marken, Packaging‑Teams und Agenturen von Anfang an und sorgt dafür, dass Druckdaten optimal vorbereitet, farbstabil umgesetzt und ohne unnötige Schleifen produziert werden können.


SPQ, basiert auf einem wasserbasierten Druckplatten-System und gilt als echte Verpackungsrevolution im Flexodruck für Folien.
Der Prozess der Klischeeherstellung erfolgt auf Wasserbasis, was in Verbindung mit der definierten Farbpalette zu einem reduzierten Verbrauch von Farb- und Lösemittel bei gleichzeitig optimaler Druckqualität führt. Dies trägt zur Verringerung des CO₂-Fußabdrucks bei.
Mit dem Einsatz von SPQ im Tiefdruck können Metallic-Farben abgebildet werden. Dank des eingesetzten Farbsystems auf Polyurethan-Basis (PUR) sind die bedruckten Folien pasteurisations- und sterilisationsgeeignet. Damit können sie unter anderem auch in temperatursensiblen Anwendungen wie beim Verpacken von Tiernahrung, Medizin- und Pharmaprodukte sowie Kosmetik- und Drogerieprodukten eingesetzt werden.
Der Einsatz von mehrfach wiederverwendbaren und langlebigen Tiefdruckzylindern für hohe Auflagenbeständigkeit in Leichtbauweise trägt ebenfalls zur Ressourcenschonung sowie zu einer hohen Materialeffizienz bei.
Die Erweiterung von CMYK um Orange, Grün und Violett vergrößert nicht nur den Farbraum, sondern verändert die Prozesslogik grundlegend. Statt wechselnder Pantone‑Sonderfarben wird mit einem festen, standardisierten Farbset gearbeitet. Das reduziert Variabilität bei Farbabweichungen, erhöht die Prozessstabilität und ermöglicht reproduzierbare Ergebnisse über Maschinen, Werke und Länder hinweg. Gleichzeitig sinkt der Ressourcenverbrauch durch weniger Farbwechsel, geringeren Lösemittel‑ und Energieeinsatz sowie reduzierte Makulatur. SPQ ist damit vor allem ein Effizienz‑ und Stabilitätskonzept, der erweiterte Farbraum ist der sichtbare Teil dieser Systematik.
Der industrielle Einsatz von 7C‑Druck erfordert konsequente Standardisierung und Kontrolle. Dazu gehören definierte Workflows, feste Farbparameter, qualifiziertes Farbmanagement, moderne Messtechnik sowie klare Qualitätsstandards über alle Werke hinweg. Diese Prozessdisziplin ist die Voraussetzung dafür, dass SPQ stabil, wirtschaftlich und nachhaltig funktioniert.
Ja. Durch ein durchgängiges Farbmanagement lassen sich Pantone‑ und CI‑Farben in SPQ präzise simulieren. Farbverbindliche Proofs mit exakter Pantone‑Anmutung dienen als Referenz für die Produktion. Das Ergebnis sind hohe Farbtreue, konsistente Ergebnisse über alle Auflagen und Produktionsstandorte hinweg sowie eine stabile Markendarstellung, auch bei Variantenserien oder Relaunches.
Ja. SPQ eignet sich sowohl für klare, reduzierte Layouts als auch für CI‑kritische, komplexe und farbintensive Designs. Der erweiterte Farbraum ermöglicht brillante Ergebnisse ohne Sonderfarben, insbesondere bei kräftigen Akzentfarben und anspruchsvollen Motiven.
Gerade hier spielt SPQ seine Stärken aus. Die standardisierte Farbpalette reduziert Rüstzeiten erheblich und erleichtert schnelle Motiv‑ und Variantenwechsel. Das unterstützt kurze Produktionszyklen, kleinere Losgrößen und eine hohe Reaktionsfähigkeit bei gleichbleibender Qualität.
Im Tagesgeschäft ändert sich für Marken wenig. Druckdaten werden weiterhin im gewohnten Format angeliefert; SÜDPACK übernimmt die komplette Aufbereitung. Empfohlen wird jedoch eine frühe Einbindung der SÜDPACK Prepress Experten bei neuen Layouts oder Relaunch‑Projekten. Das ermöglicht optimale Farbsimulationen, reduziert Korrekturschleifen und erhöht die Planungssicherheit. Eine Druckabnahme vor Ort ist in der Regel nicht mehr erforderlich.
In den meisten Fällen ja. Fast alle bestehenden Standard-Druckmotive lassen sich ohne Einschränkungen auf SPQ übertragen. Der standardisierte 7C Workflow eignet sich besonders für Marken mit Variantenvielfalt, CI kritischen Farben sowie unterschiedlichen Auflagenhöhen.
Für sehr spezifische Anwendungen – etwa Oberflächendruck oder Sterilisations- bzw. Mikrowellenanwendungen, bei denen spezielle Farbtypen (z. B. PU Farben) erforderlich sind – ist SPQ im Flexodruck nicht vorgesehen. In solchen Fällen ist eine individuelle Prüfung sinnvoll, um die geeignete Druck- und Farbtechnik festzulegen.
Grundsätzlich gilt: Je früher SPQ bei der Entstehung eines neuen Druckmotivs berücksichtigt wird, desto besser lassen sich optimale Ergebnisse sicherstellen.
SPQ ist grundsätzlich als standardisiertes 7C‑System ohne Sonderfarben konzipiert. Genau diese Reduktion auf ein festes Farbset bildet die Grundlage für hohe Prozessstabilität, Effizienz und reproduzierbare Ergebnisse über alle Produktionsstandorte hinweg. Gleichzeitig ist sie ein wesentlicher Hebel zur Reduzierung von Ressourcenverbrauch, Emissionen und Makulatur. Für spezielle Designanforderungen, etwa metallische Effekte, kann in Ausnahmefällen auf eine angepasste SPQ-Variante zurückgegriffen werden. Die Entscheidung hierzu sowie die konkrete Umsetzung erfolgen individuell im Rahmen der Repro‑Bewertung. Diese Lösungen sind kein Bestandteil des SPQ‑Standards und weichen bewusst von der standardisierten Prozesslogik ab. Durch zusätzliche Farben, erhöhte Komplexität und geringere Standardisierung gehen sie in der Regel mit einem höheren Ressourcen‑ und Energieeinsatz einher und sind damit weniger nachhaltig als der SPQ‑Standard. Ziel bleibt es daher, SPQ konsequent sonderfarbenfrei einzusetzen, wo immer dies technisch möglich und markenstrategisch sinnvoll ist.
SPQ reduziert systematisch den Einsatz von Farben, Lösemitteln, Energie und Makulatur. Entscheidend ist die verringerte Prozessvariabilität durch feste Farbsets und standardisierte Abläufe.
Zertifizierte Lebenszyklusanalysen zeigen Einsparungen von bis zu 18 % CO₂e gegenüber konventionellem Flexodruck. Damit leistet SPQ einen messbaren Beitrag zu nachhaltigem Verpackungsdruck entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
Der Wechsel auf ein neues Druckverfahren erfordert oft internes Change‑Management. SÜDPACK unterstützt seine Kunden mit transparenter Prozesskommunikation, erklärenden Unterlagen, enger Abstimmung mit Agenturen, Workshops zum Farbmanagement sowie farbverbindlichen Proofs. So gelingt der Umstieg ohne Risiko für Markenwirkung, Produktsicherheit oder CI‑konforme Farbwiedergabe.