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Die SÜDPACK Gruppe treibt die Umsetzung ihrer Nachhaltigkeitsstrategie für 2030 weiter konsequent voran. In dem gerade erschienenen sechsten Nachhaltigkeitsbericht für die Jahre 2024 und 2025 fixiert der Folienhersteller aktuelle Projekte und Initiativen, dokumentiert seine messbaren Fortschritte in fast allen Wirkungsfeldern und stellt somit sein anhaltendes Engagement für mehr Nachhaltigkeit unter Beweis. 

Nachhaltigkeit ist nicht nur ein zentrales Thema für SÜDPACK – es ist ein strategischer Building-Block, der Kreislaufwirtschaft, Klima- und Naturschutz sowie soziale Verantwortung zu einem echten Wirkungsgefüge verzahnt und in allen Unternehmensbereichen sowie über die eigenen Grenzen hinaus verankert.

Der Bericht verbindet dabei überprüfte Wesentlichkeit, konkrete Ziele und KPIs mit belastbaren Fortschrittsdaten. Die Nachhaltigkeitsbestrebungen von SÜDPACK werden damit zunehmend mess- und steuerbar. Im Berichtszeitraum hat das Unternehmen seine Strategie mit klaren Verantwortlichkeiten und Zielen weiter operationalisiert und teilweise auf die gesamte Gruppe ausgeweitet. Der Bereich Nachhaltigkeit ist direkt unter der Geschäftsführung angesiedelt. So können neue Themen schneller priorisiert und die Strategie kontinuierlich weiterentwickelt werden.

Produkte & Innovationen

Ein Schwerpunkt liegt auf Monomaterial-Folien auf PP- und PE-Basis. Investitionen in den Standort Erolzheim sowie in neue Extrusionsanlagen unterstützen den Ausbau entsprechender Kapazitäten. Der Anteil recyclinggerecht gestalteter Folien am Absatz liegt aktuell bei 27 %. Gleichzeitig bleibt die Umstellung auf moderne Monostrukturen angesichts der schwierigen Wirtschaftslage in Deutschland bei Herstellern und Handel noch verhalten.

Impulse geben zudem PPWR und CSRD, die den Austausch entlang der Wertschöpfungskette intensivieren. Zu den Neuentwicklungen zählen unter anderem die PE-Beutellösungen der CarbonLite® Produktfamilie, das Monomaterial-Blisterkonzept NutriGuard® für Nahrungsergänzungsmittel sowie weiterentwickelte PP-Hochleistungsfolien. Weitere zusätzliche Ziele in Bezug auf Design for Recycling, PCR-Anteile und CO2e-Intensität sind definiert und werden Schritt für Schritt umgesetzt

Klima- & Naturschutz

Klima- und Naturschutz versteht SÜDPACK als Generationenaufgabe, die entscheidend für die Lebensqualität, die wirtschaftliche Stabilität und den Wohlstand zukünftiger Gesellschaften ist. An allen Produktionsstandorten arbeitet das Unternehmen daran, Treibhausgasemissionen zu senken, Energie effizienter einzusetzen und klimafreundlichere Lösungen entlang der Wertschöpfungskette zu fördern.

Die von der Science Based Targets initiative (SBTi) validierten Near-Term-Ziele bilden den Rahmen für ambitionierte Projekte. Sie zielen auf eine Reduzierung der direkten und energiebezogenen Emissionen von 2021 auf 2030 um insgesamt 76 % ab. 2025 wurde diese Zielmarke mit 96 % bereits fast erreicht.

In Scope 3 sind die Fortschritte nicht so signifikant, aber dennoch bemerkenswert. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass allein die Emissionen im Bereich der eingekauften Waren und Dienstleistungen sowie der Entsorgung am End-of-Life mit 85 % zu Buche schlagen. Dennoch wurden bereits 64 % des Near-Term-Reduktionsziels für 2030 realisiert. Dieses sieht bei den indirekten Emissionen 25 % in der Kategorie „eingekaufte Waren und Dienstleistungen“ vor. 

2025 stammten gruppenweit 92 % des Stroms aus erneuerbaren Quellen. Zugleich sank der Energieverbrauch gegenüber 2024 um 2,6 % und gegenüber dem Basisjahr 2021 insgesamt um 19 %.

Wasser und Biodiversität sind weitere Punkte, die bei SÜDPACK als zunehmend wichtig eingestuft wurde. Auch wenn Wasser aufgrund des niedrigen Verbrauchs im Unternehmen eine eher geringe Relevanz besitzt, wird das Thema künftig zusammen mit dem eng verknüpften Bereich Biodiversität stärker strategisch verankert. 

Lieferkettendaten gewinnen an Tiefe

Auch die Transparenz in der Lieferkette nimmt zu. Das Supply-Chain-Konzept orientiert sich an der Wesentlichkeitsanalyse und den Anforderungen der SA8000. In diesem Bereich werden die Fortschritte bei Nachhaltigkeits-Ratings und PCF-/LCA-Daten der Lieferanten immer messbarer: Aktuell sind 78 % des Einkaufsvolumens durch ein Nachhaltigkeitsrating abgedeckt.

Im EcoVadis-Rating erreichte SÜDPACK 2025 insgesamt 86 von 100 Punkten und zählt damit weiterhin zu den besten 1 % der bewerteten Unternehmen. Besonders verbessert haben sich die Bereiche Ethik und nachhaltige Beschaffung. Umwelt sowie Arbeits- und Menschenrechte blieben auf hohem Niveau.

Auch die durchschnittliche EcoVadis-Bewertung der gelisteten Lieferanten entwickelte sich positiv. Mehr als 95 % erreichen inzwischen mindestens 45 Punkte. Bis 2030 sollen 90 % des Lieferantenvolumens über EcoVadis oder ein gleichwertiges System bewertet sein.

 

Mehr Daten und Fakten entnehmen Sie bitte unserem Nachhaltigkeitsbericht, den Sie auf unserer Website einsehen können.

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