Was steht auf dem Speiseplan? – „Trocken” gewinnt international
Haustiere sind wählerisch, sie essen beileibe nicht alles, und sie haben, wie die Menschen, ihre Leibspeisen. Was bei Herrchen und Frauchen der Unterschied zwischen kalter und warmer Mahlzeit, ist bei Hund und Katze der zwischen Nass- und Trockenfutter. Und dann gibt’s da auch noch die Snacks, sozusagen Kaffee & Kuchen.
Für die Ernährung von Hund und Katze haben die Besitzer im Beobachtungszeitraum (Oktober 2005 – September 2006) durchweg mehr Geld ausgegeben als im Vorjahr, in Westeuropa gut drei Prozent und in den USA knapp ein Prozent. In den zentral- und osteuropäischen Ländern war die Zunahme zweistellig. Das Potenzial liegt hier einerseits im Wachstum der Population, aber auch in den steigenden Ernährungsansprüchen von Tier und Halter.
Während Hund im Durchschnitt aller Länder öfter trocken isst, ernährt sich die Katze mehrheitlich nass. Aber Trockenfutter ist bequemer, und so steigt der Marktanteil dieses Segments zu Lasten von Nassfutter, sowohl wert- als auch mengenmäßig, für Hund und Katze gleichermaßen. In Osteuropa ist das Wachstum von „nass” nur geringer als das von „trocken”, in Westeuropa und in den USA verzeichnet Nassfutter Absatz-, in den USA auch Umsatzeinbußen. Der kleine Snack zwischendurch wird auch bei Hund und Katze immer beliebter, jedenfalls in Europa.
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